Montag, 21. Mai 2018

Der stetige Wandel (PH oder Ausland?)

Seid gegrüsst, oh meine Leser

In Allem liegt der stetige Wandel. Meistens jedoch verwendet man dies in Verbindung mit der Zeit:

Der stetige Wandel der Zeit

Bei mir geht es mal wieder drunter und drüber. 
Mein Ziel, hauptberuflich als Deutschlehrerin zu arbeiten, habe ich erreicht. Ich arbeite weniger Stunden, als in meinem undankbaren ehemaligen Bürojob und verdiene mehr Geld. Ausserdam macht mir die Arbeit Spass und stehe morgens gerne auf. 
Es ist wunderbar die Fortschritte der Lernenden zu sehen und zu wissen, man hat etwas bewirkt. Man hat etwas Sinnvolles mit der Arbeitszeit gemacht. 
Ich kann ungelogen sagen, ich habe einen erfüllenden Job. 

Dennoch! zieht es mich weiter. Ab September werde ich an der ZHAW einen CAS-Lehrgang besuchen. Die Motivation hierfür ist gering. Weissgott, ist die gering! Aber wenn ich im Ausland Deutsch unterrichten will, benötige ich dieses Papier. Ein Stück festes Papier, das mich rund CHF 8'000.- kosten wird. Ist das nicht völlig krank? Ja geradezu absurd? 
Verstehe einer das Schweizer Bildungssystem und die Kosten dahinter... 2 Semester à 2 Halbtage/Woche führen zu dieser astronomisch hohen Summe. 
Schlage ich aber doch noch den anderen Weg ein, auf den ich gleich zu sprechen komme, kostet mich ein Semester rund CHF 800.- und ich schliesse mit einem Bachelor ab. Diese enorme Differenz steht doch in keiner Relation.
Kann mir jemand erklären, wieso ein Abschluss, der weit weniger wert ist und den man in kürzerer Zeit erwerben kann (verfügt man denn über genug Motivation) derart teurer ist? Ist dies wieder eine Schweizer Eigenheit oder ist das überall so?

Anfänglich stand es nicht zur Diskussion. Sicher, ich hatte mich 2014 erstmal darüber informiert, tat den Gedanken dann aber als geistigen Dünnschiss ab. Sperrte ihn in meinen Aktenschrank der gestorbenen Träume. Das Fassungsvermögen jenes brobdingnagischen Schrankes hat jedoch seine Grenzen erreicht. Doch ehe ich mir einen Neuen anschaffe, durchforste ich die abgelegten Träume, nach denen, die ich vielleicht doch noch verwirklichen kann und werde. Wie dieser.

Quereinstieg Hauptschullehrerin

Als ich einen Post dazu auf Facebook veröffentlicht hatte, waren die Reaktionen genau so, wie ich sie erwartet hatte. Von schockiert, entsetzt und/oder erstaunt sein bis hin zu Zuspruch war alles dabei. 
Wer mich kennt, versteht die Reaktionen, welche beinahe eine Panikattacke nach sich gezogen hätten. Ich kann mit Gofen einfach nichts anfangen. Auch die Schöpfer des BOSE QuietComfort 35 sind der Meinung, dass Gofengeplärre ätzend ist, dieserhalb haben sie ja diese Kopfhörer realisiert. 
Dennoch! habe ich mich intensiv mit dem Studium befasst und es spricht alles dafür, dass ich mich anmelden werden. 
Was noch nicht fest steht ist, ob ich Primar- oder Sekundarlehrerin werden werde (was für ein Satz!).
Die Oberstufe... wir waren ja schon schlimm. Heute stelle ich mir die Tätigkeit als Oberstufenlehrerin als Leben in der Hölle vor. Wenn ich daran denke, was für ein schweres Leben mein Lehrer der letzten 2 Jahre hatte... gut, andererseits stellt sich nicht jeder so idiotisch an, wie er. 
Wenn man sich als Lehrperson bereits bei der Begrüssung einen Fauxpas erlaubt, hat man nicht nur sein eigenes Grab geschaufelt, man hat sich auch gleich noch eingesargt und sechs Fuss tief in die Erde versenkt. Eigentlich kann man dann direkt die Schürze hinwerfen. Die Rollos runterlassen und die Fenster mit Brettern vernageln. 
Teenies können grausam sein. Oh ja... ich muss es wissen. Es gab nur eine Lehrperson, bei der meine Eltern nicht zu einem (oder mehreren) Gespräch(en) zitiert wurden (Peuk, R.I.P., besch eine vode Beschte gsi). 
So wie ich mich kenne, würde ich eher zu einer Mischung aus meiner Oberstufenlehrerin, bei der wir Geschichte und Geografie hatten und bei der die Floskel "Sport ist Mord" einen ganz neuen Sinn bekam. Wir mussten in dieser riesigen Mehrzweckhalle ständig Hindernisparcours bewältigen, nach deren Überwinden wir eigentlich gleich von den Navy Seals hätten rekrutiert werden müssen.
Sie war streng und bestimmt. Genauso wie mein Physiklehrer im 10. Schuljahr. Nicht jeder schafft es, in einer Jogginghose pure Autorität auszustrahlen. Er hat es geschafft! 
Dieser Mann hatte es fertig gebracht, meine Birne im Oberstübchen für Physik anzuknipsen! Bei ihm hatte ICH sage und schreibe 6en (Bestnote hier) in Physikprüfungen. ICH! 
Er hat alles so erklärt, dass ich es verstanden habe. Soll heissen, sehr plastisch. Ich erinnere mich daran, wie er uns erklärt hat, warum man den Kindersitz so im Auto platzieren soll, dass der Gof mit dem Gesicht zur Sitzlehne zeigt. Tut man es nicht, und schiesst der Airbag heraus, könnte es sein, dass sich dort, wo vorher noch das Baby war, sich nur noch eine breiige zermatschte Masse befindet. ^_^ hach ja. 

Wie dem auch sei, bin ich aktuell hin und her gerissen. Soll ich nach Erhalt des acht Tausend Franken teuren Papiers, welches mit CAS in DaF/DaZ bedruckt sein wird, gleich an die PH und den Quereinstieg Lehrerin besuchen oder soll ich doch (erst) ins Ausland? 
Ganz ehrlich, ich weiss es nicht... 

Wo werde ich im Sommer 2019 sein? Noch immer hier? Mathematik, Physik, Chemie, Geschichte, Biologie, Geografie büffelnd? Oder werde ich dabei sein, meine Sachen zu packen, um eine Stelle im Ausland anzutreten? 

Wir werden sehen... 


-> und, wenn ich das auch geschafft habe, gehe ich spasseshalber eventuell mal zu einem Cabin Crew Casting der SWISS. ^^

Freitag, 4. Mai 2018

Man vergisst, wie gut es einem doch geht...

Seid gegrüsst, oh meine Leser

Obschon mein Gedächtnis mit dem eines Velociraptoren gelichzusetzen ist, - wenn man den Ausführungen aus Jurassic Park Glauben schenken darf natürlich vorausgesetzt -, vergesse ich doch öfters, wie gut es mir eigentlich geht. (<- ja auch mir ist aufgefallen, dass dieser Satz etwa so holprig ist, wie manche, die sich in King-Übersetzungen des Heyne-Verlags finden lassen, aber entgegen jenen, beherrsche ich noch den Genitiv!)

Seit ich als Deutschlehrerin arbeite und diesen sündigen Höllenpfuhl von OFF hinter mir gelassen habe, geht es mir gut. Man stelle sich vor, ich hatte noch keine Erkältung und erst einmal Magenprobleme. Das will was heissen!
Die letzten paar Wochen waren stressig und erfüllt von chaotischen Zuständen, gleichzusetzen mit den letzten Tagen des Caligula - nur nicht so blutig und auch nicht mit Leichen gepflastert. Dennoch zerrte es an den Nerven. Dann war da noch dieser Der unflätige, unkultivierte, ekelhafte, unverfrorene, anstössige... Widerling, dem noch eine Anzeige wegen sexueller Belästigung blüht und irgendwie hatte ich Herzrasen und Schlafstörungen. Natürlich googelte ich sämtliche meiner Symptome und offenbar habe ich MS, Diabetes oder ... das Dritte habe ich vergessen. Vielleicht leide ich an der Alzheimerschen Krankheit?
Ich hatte in den vergangenen Wochen sehr wenig geschlafen und auch nicht richtig gegessen, weil ich ja einerseits #ProjektNoShopping habe und andererseits rund 20kg weniger wiegen sollte, als ich es aktuell tue. Erst, wenn meine alten Klamotten in Grösse 36/38 wieder passen, darf ich mir neue Kleidung kaufen. Auch darf ich erst dann wieder in die Ferien. Es gleicht reiner und unverfälschter Selbstkasteiung, ist aber wirkungsvoll. So habe ich innert 3 Wochen schon 3kg verloren. War jedoch permanent müde und dachte mir dann so, dass dies auch am Vitaminmangel liegen könnte.
Also brachte mir der Coopmann Gemüse! Wunderbares frisches Gemüse! Und anstelle der zwei bestellten Auberginen (ich liebe Auberginen), habe ich drei bekommen und vorhin ein leckeres Ratatouille gemacht. Gestern hatte ich bereits eine Aubergine gegrillt und heute fühlte ich mich super. Ja, man sollte etwas Gesundes essen. So hin und wieder... Dann geht es mit der Gesundheit bergauf!

"Vielleicht wäre es hilfreich,
einen meiner Boxhandschuhe
mit Zement oder Blei auszugiessen..."
ー Navi M. Gray

Vielleicht wäre es hilfreich, einen meiner Boxhandschuhe mit Zement oder Blei auszugiessen, diesen an einer Kette zu befestigen und mir diesen jedes Mal in die Visage zu schmettern, wenn ich (ganz schweizerisch) vergesse, wie gut es mir geht und ich (ganz schweizerisch) wieder am jammern bin.
Schmerz ist ja bekanntlich ein wunderbarer Lehrer. 

Hmmm... Soll ich daraus nun schliessen, dass meine Deutschschüler der Sprache schneller mächtig werden würden, wenn Fehler mit Schmerz bestraft würden? 
Sicherlich ein interessanter Aspekt. Aber wir leben in Zeiten, wo Körperverletzung oder auch Züchtigung von Rechtswegen verfolgt werden. 
Ich könnte das ja in einem Selbstexperiment herausfinden. 
Beispielsweise könnte ich mir mit einer gut geschliffenen Heckenschere jeweils einen meiner hübschen Zehen abtrenne, wenn ich einen Fehler im Japanischen begehe. Allerdings ist die Zahl meiner Zehen auf zehn Stück begrenzt - wie bei den meisten menschlichen Wesen und ich wette gar bei einigen ALIENS. 
Beispielsweise könnte ich mir für jeden Fehler ein Piercing im Gesicht stechen. Irgendwann sähe ich dann so aus, wie dieser peinliche Deutsche, dessen Gesicht aussieht, als hätte er einen Raubzug durch die Schrauben und Muttern Abteilung des örtlichen OBIs hinter sich. Nadeln und Ringe hätte ich noch genügend. Aber ich möchte nicht wie unten gezeigte Wesen aussehen...


oder wie dieses Figur hier:
Ich kann mir nicht helfen, aber bei diesem Anblick muss ich unweigerlich an PIZZA MAMPF aus SPACEBALLS denken... und an Homer J. Simpson's Erfindung mit der Make-Up-Flinte:



Ich könnte mir beispielsweise ganz oldschool jedes Mal mit dem Hammer eine runterhauen und mir so sämtliche Hirnzellen abtöten... 
Allerdings denke ich, dass ich das mit der Selbstkasteiung bleiben lasse... 

Ich muss mir einfach angewöhnen, dankbar zu sein, für das was ich erreicht habe. Ich bin DEUTSCHLEHRERIN. 
Ich liebe meinen Job! Ich habe einen top Arbeitgeber und (abgesehen von einem) alles wunderbare Deutschlernende! 
Ich danke OFF, für die missbräuchliche Kündigung und natürlich auch für die Abfindung, die ich gut gebrauchen konnte ^^. 
Ich bin dankbar für den Arschtritt! Wer weiss, wann ich sonst endlich hauptberuflich unterrichtet hätte? 
Eventuell sollte ich den Beteiligten einen Dankes-Fresskorb schicken. Und weil sie es gebrauchen können, einen Gutschein für einen Deutschkurs und das Arbeitsrecht noch dazu. Ja, oh meine Leser, Ihr habt recht! Ich bin wieder ein bisschen böse. Aber dankbar und glücklich! 

Ich werde mich anstrengen, dieses Schweizer Ding des ewigen Jammerns hinter mir zu lassen und einfach dankbar zu sein, für das was ich habe! Denn es ist positiv. 

Ich arbeite weitaus weniger Stunden täglich, als im Büro und habe den viel besseren Lohn. 
Meine Arbeitskollegen sind keine exorbitant stinkenden und hinterhältigen Versager, im Gegenteil. Meine Vorgesetzten sind qualifiziert, menschlich und haben stets ein offenes Ohr für uns. 
Ich darf eine Arbeit ausüben, die ich nicht als Arbeit ansehe. Ich unterrichte leidenschaftlich gerne und freue mich über die Fortschritte meiner Lernenden. Genauso auch über das überwiegend positive Feedback. 
Kürzlich hatte ich die erste Hospitation meiner Vorgesetzten. Sie sass in meinem Unterricht, hat sich Notizen gemacht und mein Handeln bewertet. 
Das meiste war top, natürlich gibt es auch einige Lernfelder und versagt habe ich lediglich in einem Punkt. Aber das kriege ich hin! 

Oh meine Leser, ich darf unterrichten, was ich kann. Ich liebe meinen Job. Ich bin dankbar dafür. 

Mittwoch, 25. April 2018

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Seid gegrüsst oh meine Leser
Ich bin eben erst nach hause gekommen, nach einem langen Tag des Unterrichtens, der Besprechungen und der Meetings. Es fällt mir schwer, meine Augen offen zu halten, aber das hier muss ich mir einfach von der Seele schreiben.

Ich hatte, jawoll! seit heute darf ich im Präteritum von ihm berichten, meiner Vorgesetzten sei es gedankt, diesen Hünen von Mann, der bei mir hätte Deutsch lernen sollen. Er überragte mich um gute 2-3 Köpfe - und die Rede ist nicht von Schrumpfköpfen!

Ja vor wenigen Wochen hatten wir dann die erste Unterrichtseinheit. Mein erster Gedanke war, das ist mal ein Schrank. Riesig und breit und in der Lage dich mit einem Fausthieb ins Jenseits zu befördern.  Die erste Stunde verlief ohne Probleme, also ohne zwischenmenschliche, von der deutschen Sprache reden wir jetzt nicht.
Es war das Übliche: sich vorstellen. Wie heisst du, woher kommst du, etc. Als er mich fragte, ob ich verheiratet sei, dachte ich mir noch nichts dabei. Schliessich ist das eine normale Frage bei der Vorstellung. Künftig bin ich verheiratet, oh meine Leser. Und wie ich verheiratet bin! Am besten mit einem Mafiosi oder so. Ich blöde Gans verneinte. Dann fragte er, ob ich einen Freund habe. Ich bekloppte Kuh verneinte. Erstaunen. Und dann die Frage "Warum nicht?!" in einer Tonart aus ungläubigem Erstaunen (fegged eu doch eifach mol devo met dere Frog!). "Keine Zeit." war meine Antwort. Das ist immer meine Antwort. Wie hiess es in The Mothman doch so schön? "Sie sind höher entwickelt als ein Kakerlak. Haben sie schon mal versucht einem Kakerlak zu erklären wer sie sind? Oder woher sie kommen?" Meine Rede Bruder!
Er erzählte mir, dass er in der Schweiz arbeite, weil er die Hypothek für sein Haus in der Heimat abbezahlen möchte. Und er habe gedacht, mit einem Schweizer Gehalt ginge das schnell, aber nachdem er seine Rechnungen bezahlt habe, hätte er fast nichts mehr übrig... Erstaunen. Das Leben in der Schweiz ist teuer. Oha? Ist das so? Wirklich? Ist mir noch nicht aufgefallen...
In der zweiten Stunden, welche ein paar Tage später stattgefunden hat, ist eine befremdliche (zumindest für mich) Unterhaltung entstanden:
Eure Erzählerin: "Hallo XXXX, wie gehts?"
Der unflätige, unkultivierte, ekelhafte, unverfrorene, anstössige... Widerling: "Ja geht gut, aber keine sexy Massage."
Aus gutem Grunde hatte ich nicht nachgefragt. Hah, das brauchte ich auch nicht, denn der Der unflätige, unkultivierte, ekelhafte, unverfrorene, anstössige... Widerling teilte mir gleich eine Erklärung mit, ob ich sie hören wollte oder nicht. Es kann gut sein, dass ich seine Worte nicht 1:1 niederschreibe, aber in etwa so war seine Ausführung: "Weisst du... kommen nach hause, nach habe viel Arbeit und dann bekommen keine sexy Massage, weil keine Frau. Frau isch in (deren Heimatland, dessen Namen ich nicht niederschreiben werde, aber man spricht dort Slovakisch und dort sitzt nicht nur seine Frau sondern auch seine ZWEI Kinder) und so keine sexy Massage.
Meine Gedanken kreisten naiverweise darum, wieso er mir das erzählt. Och, manchmal bin ich schon süss... Eigentlich hätte ich längst merken sollen, dass unsere ganze verdammte verkommene Welt völlig sexbesessen ist. Wie dem auch sei, ich bin nicht darauf eingegangen, und habe mit dem Unterricht begonnen.

In der dritten Lektion musste er wieder anmerken, dass er keine sexy Massage bekommen hatte. Und wieder bin ich nicht darauf eingegangen. Jedoch hatte er diverse Fragen zum Leben in der Schweiz. In welchen Fällen, er Geld von der Versicherung bekäme. Ob ein Arztzeugnis, das ihm in seinem Heimatland ausgestellt wird, in der Schweiz anerkannt würde, ob ihm der Lohn weiterbezahlt würde, wenn er krank werden würde und ob man ihn kündigen dürfe, wenn er krank würde...ähm? Dann fragte er, wie hoch denn eine IV-Rente sei. Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, einen Schmarotzer vor mir zu haben. Also tat ich das einzig Richtige und erklärte ihm, dass man heute nicht mehr so leicht an eine IV-Rente käme, wie früher und dass dies sehr aufwändig sei und die Rente auch sehr klein ausfällt. Ist ja die Wahrheit.
Als wir die neuen Termine für die künftigen Lektionen besprachen, fragte er lachend, ob ich samstags unterrichten würde. Nein, da unterrichte ich wo anders. Und Freitagabend? Nein das geht auch nicht. Dann faselte er irgendwas von Bier trinken gehen und Deutsch lernen.
Dann kam die Krönung! Er sagte, dann könnten wir uns ja bei mir treffen und lachte. Ähm?
Ich bin nicht darauf eingegangen, nahm meinen Oberbefehlshaberton an und befahl ihm schon fast endlich vorwärts zu machen.

Auch die vierte Lektion startete wieder damit, dass er keine sexy Massage bekommen habe. Dieser arme Mann!
Während einer Übung mit dass-Sätzen, kamen fast nur anstössige Beispiele, wie "Bin ich nicht glucklich, dass bekommen nicht sexy Massage."
Wir hatten dann verschiedene Bilder einer Stadt vor uns und wie aus dem Nichts erhob er seine Stimme und fragte, ob ich denn heute Abend eine sexy Massage bekommen würde.
"Nein."
"Ah schade. Schade! Auch ich keine sexy Massage. Du willst sexy Massage?"
"Hier. Aufgabe XY lösen. Konzentriere dich darauf."
Als Reaktion kam nur sein Lachen, das durch Mark und Bein geht, ich sags Euch, oh meine Leser. Überhaupt hat er immer gelacht, wenn er vom Thema abgewichen oder der Meinung war, er hätte etwas besonders witziges gesagt.
Am Schluss der Lektion fragte er mich, ob ich jetzt fertig sei mit der Arbeit. Ich sagte (was bin ich mir dafür dankbar), ich sei fertig mit Unterrichten. In den gefühlten 10 Minuten des Aufstehens und sich langsam gen Ausgang Verfügens, blieb er dann plötzlich stehen und fragte, ob er mich nach hause fahren dürfe. Sei kein Problem. Natürlich lehnte ich dankend ab. Ich hätte noch Büroarbeit. Das hatte ich auch, hätte sie aber durchaus auch zuhause machen können. Ich zog es dann aber vor eine Stunde länger in der Schule zu bleiben. (Man weiss ja nie, wer oder was da in der Finsternis, geschützt von den Schatten der Nacht, lauert...)

Staunen! Zu Beginn der 5. Lektion wurde das fehlen einer sexy Massage mal nicht thematisiert. Und ich naive Idiotin (ich sollte mir eine scheuern dafür!), dachte schon, er habe es langsam aber sicher kapiert. Ja denkste! So ein Wüstling wird das wohl nie kapieren.
Keine sexy Massage dafür aber sorgte er für eine neue Überraschung. Seine Ausdünstung. Läck du mer, hat der gestunken. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen in einem Büro, der mit seinem ekelhaften Duft auch das ganze Grossraumbüro ausgefüllt hatte. Der unflätige, unkultivierte, ekelhafte, unverfrorene, anstössige... Widerling hatte eine ähnliche Ausdünstung. So nach mehrere Tage nicht duschen, die selbe Kleidung tragen und einem süsslich-ekelhaften Axe, was man über Schweiss gesprüht hat, der über Axe geschwitzt hat, was über Schweiss gesprüht wurde... KOTZ.
Dummerweise war dies eine Doppellektion. Zwei Stunden mit diesem Menschen in einem Raum. In einer verlassenen Schule, da es schon spät war. Mir wurde bewusst, dass ich mit einem Hünen, gegen den ich nur den Hauch einer Chance habe, allein in einer verlassenen Schule stecke. Wundervoll. Fingernägel in die Augen drücken! Hah! Wenn ich die dann erreiche.
Jedenfalls hatten wir uns mit der Komparation der Adjektive befasst. Wie kreativ dieser Mistkerl doch war:
"Sie ist schöne Frau. Sie ist schönere Frau. Du bist schönste Frau."
"Und der Artikel?"
"???"
"Du bist eine schöne Frau."
"Du bist ein schöne Frau."

Dann die finale Stunde.... Er kam, sah und siegte. Ähm nein. Er kam, stank und triefte!
Er trug ein eigentlich schwarzes Polo, auf dem sich Salzrand um Salzrand abzeichnete, ineinander flossen und ein hübsches Muster bildeten. Ekelhaft. Ihm tropfte der Schweiss aus den Haaren. Er verbreitete einen üblen Geruch. Ein Geruch nach Axe über Schweiss über Axe über Schweiss über Axe und nicht duschen. "Ich kann dich nicht riechen" gewinnt eine ganz neue Bedeutung!
Er lachte und meinte auf die Frage "Wie gehts?", dass er keine sexy Massage bekommen hat. Ich war so in Rage (hatte mich aber noch unter Kontrolle) und sagte, er könne ja jemanden dafür bezahlen. Er starrte mich an. Faselte etwas von, ich brauche auch eine sexy Massage. Und das wars dann!
Akkusativ-Einführung von Diktatorin Navi. Ich konnte richtig verfolgen, wie ich mich immer mehr über ihn aufregte. Über diese Unverfrorenheit. Was fällt diesem ungewaschenen Scheusal eigentlich ein, so mit mir zu reden. Mich so zu behandeln?!
Mein Ton war scharf. Noch schärfer und ich hätte ihn damit entzwei schneiden können. Ich hatte keine Geduld und freute mich darüber, dass er Mühe mit dem Akkusativ hatte. Ich dachte mir hämisch, wie ein kleines Kind, "aha, da ist Der unflätige, unkultivierte, ekelhafte, unverfrorene, anstössige... Widerling plötzlich nicht mehr so vorlaut! Soso..."
Dummerweise hatte ich eine Übung in der das Beispiel war "Peter liebt Lisa."
Und er fragt: "Kann ich sagen: Ich lieben dich!"
"Nein. lieben ist die Grundform. Du musst das Verb konjugieren."
Ich glaube, er hatte bemerkt, dass mit mir nicht mehr so gut Kirschenessen war.
Unprofessionell? Mit Sicherheit. Unangebracht? Mitnichten.
In der Reflektion konnte ich sehen, dass sein Blick auf meinem Allerwertesten ruhte, als ich mit dem Rücken zu ihm stand. Wie sympathisch!
Dann am Schluss der Lektion, meinte er, er habe jetzt Feierabend. Ich meinte, er könne jetzt ein Feierabendbier trinken (was den Gestank unterstützt) und Akkusativ lernen. Er murmelte etwas von Bier trinken und sich selbst massieren oder so. Ganz genau hatte ich es nicht verstanden. Wollte es aber auch nicht.

Am Tag danach suchte ich das Gespräch mit meiner Vorgesetzten und sie sagte sofort, sie suche eine männliche Lehrperson. Das gehe nicht. Vorallem, wenn niemand sonst mehr vor Ort sei.
Mir stellt sich nun die Frage, ob ich diesen Schweinepriester anzeigen soll.
Wenn ja, muss ich aber vielleicht um mein Leben fürchten. Ich meine, er kennt meinen Namen und weiss, wo ich arbeite. Ich habe mir schon ausgemalt, wie ich eines abends die Schule verlasse und von einer gigantischen finsteren Gestalt, die aus dem Hinterhalt tritt niedergeschlagen werde.
Den letzten Akt dieser Geschichte, verlasse ich dann als geschundener Leichnam, der irgendwo in einem Waldstück von einem Jogger oder Hündeler gefunden wird.
Aber die Wut, dass dieser Sauhund denkt, es sei in Ordnung, sich dermassen unflätig zu verhalten, die lässt mich nicht ruhen.
Ich bin der Meinung, ihm müsste gezeigt, werden, dass das nicht geht. Dass er nicht einfach sagen und machen kann, was er will.
Ganz ehrlich, wenn ich paar Schläger kennen würde, würde ich ihm die auf den Hals hetzen. Leider kenne ich keine.
Ob eine Anzeige was bringt, ist auch fraglich. Ich glaube kaum, dass er dasitzen und gestehen würde. Dann hätten wir Aussage gegen Aussage und ich ende als Leiche.

Mittwoch, 18. April 2018

Jammern: des Schweizers Geburtsrecht

Seid gegrüsst, oh meine Leser

Es ist in der Tat traurig, oder viel mehr, bedauernswert, dass ich bei solch schönem Wetter am Mac sitze. Ich darf ein Macbook Air mein Eigen nennen und dennoch sitze ich am Desktop und nicht auf meinem wunderbar geräumigen Balkon, auf dem mein kleiner Kräutergarten wunderbar gedeiht und mein Ginkgo die ersten Sprossen zeigt.

Es muss einfach raus! Wie eine Vielzahl an Blogpost auf laviedenavi-traveltheworld-de.blogspot.com, die noch folgen werden. Was habe ich mir heute, beim Lesen meiner Molsekine-Eintragungen, einen abgelacht. Die Mitreisenden im Zug hielten mich wohlmöglich für geisteskrank.

Wie dem auch sei, die vergangene Woche hätte besser sein können. Und immer dann, wenn etwas nicht 100% wie gewünscht läuft, dann muss ich dan den Satz denken, dass Jammern des Schweizers Geburtsrecht ist. Ich bin rassenreiner Schweizer und kann bestätigen, dem ist in der Tat so.
Der Schweizer hat es im Grossen und Ganzen sehr gut in seiner Heimat! Herr und Frau Schweizer haben es auch im Ausland sehr gut. Denn der Grossteil des Auslands ist einiges günstiger, als unser Hochpreis-Gallien. Dennoch jammern wir stetig. Eventuell jammern wir ja auch, eben weil wir für alles so viel bezahlen und dann einfach erwarten, dass alles reibungslos läuft. #SBB

haha nein, keine Sorge, oh meine getreuen Leser, ich werde den Teufel tun und mich nun seitenweise über die SBB aufregen. Das würde den Rahmen dieses Blogges sprengen. Eventuell könnten wir ja ein Fortzsetzungswerk ins Leben rufen?
Band 1: Die Mysterien um Basel - Wieso es dort immer zu Verspätungen und Ausfällen kommt
Band 2: Aarau - die tägliche Gleisänderung 5min ehe der Zug einfährt
und so weiter...

Wir Schweizer beklagen uns über die Billag. Ja, es ist mir ein Rätsel, wieso man für etwas 2-3x bezahlen soll. Aber einige (geistigdegenerierte?) Schweizer waren ja dafür. Sie haben mit ihrem NEIN auf dem Abstimmzettel gesagt, "ja, ich bin zu reich! Ich zahle gerne diese Gebühr! Denn ich habe keine andere Verwendung für mein Geld!"
Wir Schweizer zahlen 3x für unseren Abfall. Wir bezahlen die Müllmänner (die arme Sieche! Ich trinke uf Euch!) mit unseren Steuern. Wir kaufen 10 Abfallsäcke à CHF 20.- und dann kommt noch eine Rechnung ins Haus geflattert, wo uns eine "Kehrichtgebühr" verrechnet wird.
Wir bezahlen Steuern. Wir bezahlen immer mehr Steuern, aber die Leistungen nehmen ab, so gibt es hier bspw. keine Kartonsammlung mehr. Nur das Papier wird noch abgeholt. Um den Karton muss man sich selbst kümmern. Lustig, wenn man kein Auto besitzt.
Ich horte ja meinen Karton. Irgendwann werde ich die bekannten Schränke beauftragen, den ganzen verdammten Karton in ihren geräumigen Camion zu verfrachten und vor dem Gemeindehaus abzuladen. Einfach um ein Statement zu setzen. Wie bitte, sollen Rentner ohne Auto ihren Karton entsorgen?! Auch die Glas- und Alusammelstellen wurden uns genommen. Man darf sich jetz gen Gemeindehaus verfügen, möchte man das entsorgen. BRAVO! Wie fortschrittlich wir doch sind!
Und jetzt muss ich auf die Bremse treten. Denn ich hatte mir geschworen, bei meinem eigenen Blute, dass ich in meinen Bloggs niemals politisch werden würde. Also stopp!
Wir Schweizer rühren in unseren Chääsfondues und jammern über die nichtsnutzigen Säcke in Bern, aber es mal unseren Nachbarn gleichtun und auf die Strasse gehen, das machen wir nicht. Eventuell könnte man mit einer Demo tatsächlich etwas ändern. Aber dann könnten wir ja nicht mehr jammern.

Seit ich nicht mehr mit den anderen Sklaven von OFF bei OFF rudere, geht es mir ja gut!
Gesundheitlich (abgesehen von ca. 25kg Übergewicht) einwandfrei. Emotional völlig gestärkt (wir vergessen meinen Emotionalen Zusammenbruch von letzter Woche einfach mal) und ich habe wieder FREIZEIT!
Seit ich aus den Klauen OFFs erlöst wurde, hatte ich weder eine Grippe, noch eine Erkältung und nur 1x Probleme mit dem Magen. Das will doch was heissen. Meine gesundheitlichen Beschwerden zu Zeiten OFFs waren doch auf dieses miese Klima und diesen miesen und ausbeuterischen Arbeitgeber zurückzuführen.
Ich schätzte mein Lehrerdasein. Doch letzte Woche war wirklich fürn Arsch und ich dachte, der Gang aufs Soz wäre so schön.

Als Lehrperson lernt man ja das Reflektieren. Oh ich mache nichts anderes mehr, denn reflektieren! Und wenn ich heute über die vergangene Woche nachsinne, dann kommt mir alles lächerlich vor. Typisch Schweizer. Noch nicht mal ganz ein Jahr, arbeite ich nun an jener Sprachschule und schon beginne ich zu kritisieren. Natürlich gab es auch genug Anlass dazu, aber sind wir ehrlich, das geht nicht. Wenn mir etwas nicht passt, dann denke ich künftig einfach an meine Zeit bei OFF und alles ist wieder gut.

Beispiel: Ich war heute Vormittag in Bern und habe B1 unterrichtet. Dann bin ich nach hause gefahren, habe mir ein leckeres Hummus gezaubert, ein Bierchen getrunken und die Lektionen für den Rest der Woche vorbereitet. Nun trinke ich mein zweites Bierchen (ein CHOPFAB white) und habe Zeit für meinen Blogg. Heute Abend unterrichte ich dann in Aarau.
Mein Unterrichtskalender ist gut gefüllt und dennoch! könnte es noch mehr sein. Ich habe viel mehr Freizeit, als zu OFF-Zeiten, arbeite weniger Stunden pro Woche und habe den grösseren Lohn. Fortuna war mir mal freundschaftlich gesinnt.
Ab April 2019, sobald ich meinen Wisch in den Händen halte, habe ich die Möglichkeit im Ausland zu arbeiten. Ich habe die Möglichkeit bspw. in Japan Deutsch zu unterrichten. Ich könnte auch nach Singapur.

Was also gibt mir das Recht, mich zu beschweren?!
Die Antwort ist ganz einfach:
Ich be e klassisch-bornierte Schwizer! Mer jommere emmmmer! 

Sonntag, 15. April 2018

Sprachen lernen und Perspektiven in Japan / Singapur / der Schweiz ?

Guten Abend, oh meine Leser

Der schöne Sonntag ist bald vorbei. Es ist bereits 17:08 Uhr.
Für heute habe ich fast alles gschafft, was ich schaffen wollte - ausser Fitness und Kampfsporttraining. Das folgt dann nachher noch.

Bis eben sass und lag ich auf meinem geräumigen Balkon. Habe Vitamin B12 getankt, ein Bierchen getrunken und bei gutem alten Metal gelernt.
Es muss bestimmt an die 10 Jahre her sein, seit ich zuletzt in ein Englisch-Lehrmittel geschaut habe...
Da ich selbst merke, dass ich Grammatikfehler mache, wenn ich spreche und schreibe, dachte ich mir, dass eine kleine Grammatikrepetition nicht schaden kann und so habe ich mich heute mit sämtlichen Zeitformen befasst gehabt.
Mit Destination B2 von Macmillan haben wir an der Technischen BM gearbeitet und das war auch das letzte Mal, dass ich meine Nase in ein Englisch-Lehrwerk gesteckt hatte. Das muss ca. 2012 gewesen sein. Gut, es sind noch keine 10 Jahre vergangen. Aber sechs.


Weiter habe ich ein neues Japanischlehrmittel entdeckt, mit dem das Lernen ein wahres Vergnügen ist!
Marugoto, herausgegeben von Sanshushin und der Japan Foundation, welche die JLPTs durchführt.
Die Inhalte folgen einem gänzlich anderen Muster und Aufbau, als die anderen Lehrbücher, die ich Regal stehen habe. Jene von Buske sind sicherlich nicht schlecht, aber die Progression ist grausam. Ich habe zwar einen grossen Wortschatz, gutes Verständnis der Grammatik und gelernt Kanji zu schreiben, jedoch bringe ich kaum einen ganzen Satz zustande. Weil mir einfach doch vieles an logischem Wortschatz fehlt. Ich habe Vokabeln gelernt und grammatische Strukturen, die erst auf Niveau B2 abgefragt werden - in der Prüfung. Die Logik der Buske-Lehrmittel entzieht sich mir völlig. Auch hat doch im Jahr 2018 niemand mehr einen CD-Player zuhause rumstehen...
Marugoto hat einen logischen Aufbau. Die Progression scheint mir sehr schwach. Die Kapitel haben keinen Tiefgang. Ich bin bei Kapitel 6. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit A1 angefangen habe. Die Audiodateien, welche man online abhören kann, sind leicht verständlich gesprochen. Damit habe ich keine Mühe. Ich bin erstaunt, dass ich doch alles verstehe. Gut. Wir sind bei A1.
Ich freue mich auf die Lieferung der weiteren Lehrwerke. Bis B1 habe ich mir mal bestellt. Mal sehen, wie weit ich komme. Ziel ist es, bis Ende Jahr wieder ready für den JLPT N4 zu sein.
Schon als Kind wurde ich immer für meine Handschrift gelobt. Wenn ich in Japanisch schreibe, sieht es allerdings eher nach Erstklässer aus... es ist zum schämen... ABER, Übung macht den Meister! Üben wir noch ein bisschen... irgendwann, sieht das dann auch schön aus. (hoff ich)


Nach 3 Kapitel Japanisch habe ich mich dann DaF unterrichten von Klett zugewandt. Ein bisschen Didaktik hat noch niemandem geschadet. Werde nachher noch ein paar Blätter für meinen A1-Kurs zusammenstellen. Morgen starte ich den Versuch, mit Emojis zu unterrichten. Bin mal gespannt, wie das ankommt ^^.


Von der ZHAW hiess es ja, wenn ich mich schon auf den Studiengang vorbereiten und mich ein bisschen einlesen möchte, würden sie dieses Buch empfehlen. So befasse ich mich damit. Bis im September bin ich dann sicher durch. 

Das bringt mich auf das nächste Thema. Wenn ich diesen Studiengang hinter mich gebracht habe, stehen mir alle Türen offen. Ich könnte eine Stelle in Südkorea bekommen. In den USA. In Singapur. In Japan. 
Es war ja immer schon mein Traum, für 1-2 Jahre in Japan zu arbeiten, um die Sprache richtig zu lernen. Der Sommer wäre mein Tod, ganz klar, aber es ist ja nicht 12 Monate lang Sommer. 
Wie dem auch sei, seit ich weiss, dass es nun wahrhaftig möglich ist, diesen Traum zu erfüllen, bin ich mir gar nicht mehr so sicher. 
Diese ganze Bürokratie, die dann auf mich zukäme... Was würde ich mit meiner geliebten Penthouse-Wohnung machen? Ich liebe sie. Gut, die könnte ich auch untervermieten, wenn ich denn einen Untermieter finden würde. Und dann? Sachen packen und ab nach Japan? Wenn ja, wohin? Tokyo, Yokohama, Kyoto, Hiroshima oder Kobe? In Tokyo, Yokohama und Osaka habe ich Freunde. In Hiroshima und Kobe nicht. Andererseits finde ich ja schnell neue Freunde. Daher wäre das kein Problem. Aber würde ich es wirklich durchziehen? 
Seitdem ich weiss, dass es nun bald möglich sein könnte, werden die Zweifel immer grösser. Andererseits, wenn ich die Möglichkeit habe, und diese Chance nicht wahrnehme, werde ich das wohl für den Rest meines Lebens bereuen. 
Ich könnte auch nach Singapur. Dort hat es mir auch wunderbar gefallen. Ein Jahr nach Singapur und dann nach Japan? Oder wieder zurück in die Schweiz? Oder gehöre ich doch zum bornierten Teil der Schweiz, der lieber hier bleibt und sich aufregt? 

Immer wenn ich daran denke, bald meine Sachen packen zu können und mich ins Ausland zu verfügen, kommen mir die Worte von Wayne Rogers als Capt. Robert Shornstheimer in Miracle Landing: "Ich habe die Jungs beneidet, ich hätte gern dort gekämpft. (...) Ich frage mich dann immer, wie hätte ich mich dort behaupten können."
Die Zeit wird's offenbaren, ob ich wirklich alles zurücklassen und ein One-Way-Ticket bei der KLM buchen werde... 

Es gibt jedoch ein paar Anzeichen, die dafür sprechen: 
Ich halte mich strickt an mein No-Shopping-Projekt und spare alles was geht. 
Ich lerne kontinuierlich Japanisch. 
Ich bereite mich auf den Studiengang vor und will bestehen!
Ich habe mir bereits ein Hotel gebucht, in dem ich immer von Fr-Sa nächtigen werde. 

Dennoch... das Jahr 2019 wirds offenabren... und bis es so weit ist, werde ich hier in der Schweiz noch einiges an Unterrichtserfahrung sammeln. 

So, ich habe jetzt noch 90min Fitness- und Kampfsporttraining vor mir. Schön, wenn man zum Trampolinworkout einen guten Film aus den 80ern schauen kann:

📺 Best of the Best (USA 1989) aka Karate Tiger V

Freitag, 13. April 2018

Minusmenschen

Seid gegrüsst, oh meine Leser

Sagt mir bitte, liegt es an unserem Zeitalter, dass die Menschen immer bornierter und egoistischer werden, oder kommt das einfach mit dem Alter?

Dieser Eintrag befasst sich mit der Existenz eines spezifischen menschlichen Wesen und dessen Verhalten. Da er nicht der einzige Mensch auf diesem Planeten ist, der eine derart schwache Persönlichkeit besitzt, die sich in einem ungeheuerlich unflätigen Verhalten wieder spiegelt, besteht der Bedarf, dies hier anzusprechen.

Ihr, oh meine geschätzten Leser, arbeitet alle in unterschiedlichen Branchen. Einige von Euch habe ich während meiner gezählten Tage in der Hotellerie kennen gelernt. Andere im Buchhandel. Wieder andere im Büro. Die meisten von Euch kenne ich jedoch nicht und weiss auch nicht, in welchem Berufsfeld Ihr arbeitet.
Gerade jene unter Euch, die selbst in einer Branche tätig sind, in der man nicht pünktlich um 17:00 Uhr Feierabend und jedes Wochenende frei hat, werden mich verstehen.
Ich arbeite als Deutschlehrerin. Ich bin Deutschlehrerin an drei Sprachschulen in der Schweiz und unterrichte in Aarau, Bern, Luzern und Zürich. Meine Arbeitszeiten sind nicht die gleichen, wie jene von Hauptschullehrern. Manchmal beginne ich um 8:30 Uhr mit der Arbeit, manchmal um 09:00 Uhr.  Wenn ein Kurs ausfällt, habe ich gezwungenermassen frei. Dies ist jedoch nicht vorhersehbar, da mir die Gabe in die Zukunft blicken zu können fehlt. Es kann sein, dass ich am Donnerstagnachmittag immer frei hatte und schon ab morgen habe ich einen neuen Kurs und das wars dann auch mit dem freien Nachmittag. Ich unterrichte 6 Tage pro Woche. Ja, auch am Samstag gebe ich Deutsch. Netterweise nur noch vormittags. Aber es kann sein, dass ich ab nächster Woche auch am Nachmittag wieder unterrichte. Das weis man ja nicht voraus.
Wenn ich dann einen ganzen Tag lang unterrichtet habe, so von 9:00 Uhr bis abends gegen 19:30 Uhr und am nächsten Tag wieder den ganzen Tag unterrichte, habe ich weder Energie noch Lust, mich gegen 20:00 Uhr oder noch später in eine Kneipe zu verfügen, um mit einem engstirnigen Schweizer ein Bierchen zu trinken. Ich spreche hier noch immer von einem spezifischen Schweizer. Einem einzigen Menschen. Nennen wir ihn doch ganz liebevoll Basti.

Basti, ein wahrer Sesselfurzer, der nie an einem anderen Ort, denn in einem Büro gearbeitet hat, weiss offenbar nicht um andere Arbeitszeiten. Eventuell denkt er gar, dass auch Pflegepersonal um 17:00 Uhr Feierabend macht. Das hätte zur Folge, dass all diejenigen die nach 17:00 Uhr einen Notarzt bräuchten einfach Pech gehabt hätten. Man stelle sich eine solche Welt mal vor. Die Überbevölkerung wäre dann bestimmt kein Thema mehr.
Eine meiner Deutschschülerinnen arbeitet in der Psychiatrie. Sie wäre bestimmt dankbar um so ein Modell. Das dortige Schichtmodell macht sie kaputt. Heute Nachtschicht, morgen frei (schlafen), übermorgen früh... Würden alle Menschen um 17:00 Uhr ihre Arbeit beenden, würde es allen besser gehen - ausser den pflegebedürftigen. Bedenkt bitte, dass man dann aber auch nicht mehr ins Kino oder in eine Bar gehen kann. Alles hätte zu.
Eigentlich sollte man das so machen. Ab 18:00 Uhr würde dann eine Ausgangssperre herrschen. Alles, was sich danach noch auf den Strassen befände, würde auf der Stelle erschossen werden. So gäbe es dann wohl auch nicht mehr so viele Pendler und es gäbe wieder mehr Platz in den Zügen.
Hallo, Du schöne neue Welt.
Genau hier an dieser Stelle, kommt mir der Gedanke, ich könnte einen Endzeit-Sci-Fi-Thriller schreiben. Haha

Sesselfurzer Basti ist so ein Mensch, der morgens um 9:00 Uhr ins Büro kommt und es um 17:00 Uhr wieder verlässt. Na gut, ich gebe es zu. Das war gelogen. Ich kenne seine genauen Arbeitszeiten nicht. Vielleicht verlässt er das Büro auch schon um 16:00 Uhr. Wer weiss. Da er laut seinem Facebookprofil CEO ist, kann es natürlich auch sein, dass er erst gegen 11 in der Bude eintrifft und schon um 15:00 Uhr wieder geht. Wer weiss das schon? Ich nicht. Ich arbeite nicht mit ihm. Danke, liebe Fortuna, danke.

Kommen wir also auf den Punkt. Auf das eigentliche Problem. Auf das Fundament dieses Eintrages zu sprechen.
Basti lernte ich vor bestimmt 10 Jahren kennen. Er war (ja richtig, war) ein Freund einer Freundin. Diese Freundin und ich trafen uns auf ein Bierli und Basti kam dazu. Da man sich mit ihm über hochgeistige Themen unterhalten konnte, war er mir sympathisch. Zunächst. Er hatte jedoch irgendwas Merkwürdiges an sich. Befremdlich war auch, dass er so dürr wie eine Zigarre ist. Ich fragte meine Freundin damals, ob Basti krank sei. Sie verneinte. Er ernähre sich bloss von Bier und Zigaretten. Aha. Na ja... jedem das Seine, nicht?
Jedenfalls sah man sich ein paar Mal in der Gruppe. Trank ein paar Mal was und das wars dann. Funkstille. Freundschaften nehmen manchmal seltsame Abzweigungen und entfernen sich. Ja entfremden sich sogar.
Jene Freundin brach dann den Kontakt zu Basti ab. Sie und eine andere gemeinsame Freundin hatten gar nichts Gutes über ihn zu berichten. Er habe gestalkt. Er sei merkwürdig. Er sei so einnehmend. Er sei Narzisst. Etc.
Da ich einen neuen Facebook-Account erstellt hatte, war ich mit Basti auch nicht mehr befreundet. Irgendwann schrieb er mich dann an und fragte, ob ich ihn gelöscht hätte. Nein. Neuer Account. Ok.

Vor ca. 2 Monaten unterhielten wir uns über unsere gemeinsame ehemalige Kollegin via Facebook. Basti hat noch weniger Gutes über sie zu berichten als ich. Das sollte was heissen.
Basti schlug dann auch vor, wir könnten uns doch mal auf ein Bierli treffen. Natürlich. Aber bei mir funktioniere das nur spontan.
Sei kein Problem, ich soll ihm doch einfach sagen, wann ich Zeit habe. Ähm? Wie gesagt... SPONTAN. Ich kann keine Woche im Voraus planen. Wenn ich einen harten Tag hatte, gehe ich lieber nach hause und erhole mich, als dass ich mich gezwungenermassen in eine Spelunke setzte.
Kein Problem, an welchen Tagen ich denn frei habe. Sonntag. Aber sonntags verlasse ich meine Wohnung nicht. Ich brauche einen Tag, an dem ich einfach nichts mache. Ja könne er verstehen.


Und so dachte ich fälschlicherweise, das Problem sei vom Tisch...

Dann schrieb er, ob ich möchte ihm doch ein oder zwei Tage nennen, an denen ich jeweils Zeit hätte. Aaaaalter!
Und hier der Auszug aus dem Fratzenbuch:




"Ich hatte schon Angst, ich müsse selbst irgendwo hinfahren." Wie charmant! Ein wahrer Gentleman, wie er im Buche steht... 


OBACHT: Hier hätte ich eigentlich schon ahnen sollen, worauf das mit diesem Menschen hinaus läuft... 


Und dann... Ihr, oh meine geschätzten Leser, wisst ja um meine Woche. Dann war der gestrige Tag noch so beschissen und heute morgen wache ich auf, schaue auf mein mir immer so getreues iPhone und sehe diese Nachricht von Basti. 
Welcher Mensch, der um 5:50 Uhr wieder aufstehen muss, ist um zwanzig vor 3 noch wach? Ich jedenfalls nicht. Das bestätigt meine Annahme, dass er jetzt entweder Ferien hat oder wirklich erst gegen Mittag im Geschäft einläuft... 


Ich hatte mich recht über diese unflätige Dreistigkeit echauffiert. Und zwar dergestalt, dass ich ihn von meiner Facebook-Freundesliste gelöscht, und ihn dann - nachdem er meine Nachricht gelesen hatte - blockiert hatte. Seine Nummer habe ich auch auf meinem iPhone blockiert. 
Ganz ehrlich, wer will mit solch einem Menschen befreundet sein? 
"Befreundet" trifft es wohl eher. Nein ehrlich, wo sind wir denn hier?! "Wenn Du dich nicht mit mir auf ein Bier triffst, dann lösche ich dich." 
Tja, ich bin ihm zuvor gekommen. Depp. 

Irgendwie erinnerte mich das an jene BlackMirror Folge... White Christmas. In der konnte man Menschen auch im richtigen Leben blockieren. DAS wäre doch mal was! 

Es gibt genug negative Einflüsse, gegen die man sich abschotten muss. Da braucht man keine gestörten "Freunde" mit Gottkomplex um sich. Was lässt ihn glauben, er sei der Mittelpunkt des Universums? Was lässt ihn glauben, es sei in Ordnung, so einen Umgangston anzuschlagen? Was lässt ihn in dem Glauben, er könnte so mit anderen Menschen umspringen? 
Ist er davon ausgegangen, ich würde mich bei ihm entschuldigen? Hat er auf ein "Bitte bitte, lösche mich nicht" gehofft? hah! Ganz bestimmt nicht! Mit Druck hat man bei mir seit Anbeginn der Zeit das Gegenteil bewirkt. In der Hinsicht bin ich störrischer als ein Esel - aber genau so störrisch, wie mein ehemaliges Pferd, die stehts nach dem Motto lebte, 

Nicht mit mir! 


Ganz ehrlich, wenn mir einer so saublöd daherkommt, dann komme ich nicht umhin, an die oben gezeigte Szene aus Grounding zu denken. 
Erstens der Herr Prader mit seinem "Nai! Nai! Nai!" und dann der liebe Herr Corti mit seinem "So nöd!" und weg war er! 

Und nachdem ich mich nun zur Genüge über diesen Minusmenschen aufgeregt, mir gar diese "Raubkopien" von Grounding mittels Adobe Premiere Pro CC zusammengeflickt habe, geht es mir wieder gut und ich zappe über zu Kokomo. Denn, es geht mir wieder gut. 


Wenn die Sonne ihre Strahlen....

Guten Mittag, oh meine Leser

Was soll's denn heute sein? Hm?
Eben habe ich mir meinen Gefühlsausbruch von gestern durchgelesen und musste über die Dramatik schmunzeln. Ja, ich habe einen Hang zur Dramatik. Nicht, dass Ihr das nicht längst gemerkt hättet, aber dennoch! finde ich es gut, wenn man etwas gesteht.

Gestern war wirklich ein beschissener Tag! Ein Tag, an dem besser im Bett geblieben wäre. Ein Tag, an dem man sich denkt, "wozu?". Ein Tag, an dem einem der Gang zum Sozialamt, wie der mit goldnem Stein gepflasterte Weg aus Der Zauberer von Oz vorkommt, der geradewegs ins Paradies führt. Das Sozialamt. Der Garten Eden. Ruhe vor dem menschlichen Abschaum, dem man zu oft ins verdorbne Antlitz blicken muss. Man dürfte den ganzen Tag zu hause bleiben und Videospiele spielen oder Filme schauen oder gar Bücher lesen und eventuell sogar ein bisschen schreiben. Ich hätte Zeit, endlich meinen Psychothriller fertig zu schreiben. Ich hätte Zeit, endlich all meine Bücher zu lesen. Ich hätte Zeit, mal wieder alle meine tausend-was-weis-ich-wie-viele Filme zu schauen. Ich würde einen Plan machen können:
MONTAG: Kampfsport (alle Filmgrössen der 80er und 90er)
Die ganze Karate Tiger Reihe (obschon ich nur jene mit Van Damme und jene mit den Rhee's gut finde)
Die ganze Best of the Best Reihe (Karate Tiger IV)
Sämtliche Van Damme Filme
Karate Rock, Karate Kid, Karate Warrior, American Karate Tiger, American Shaolin...
DIENSTAG: Arnold Schwarzenegger
Terminator & Terminator II, Total Recall, Running Man, Twins, Conan (wenn auch einschläfernd)...
MITTWOCH & DONNERSTAG: Stephen King
Oh das wäre ein wahrer Kampf! Da die meisten King-Verfilmungen entweder Schrott sind, oder ich sie schon so oft gesehen habe, dass ich zum Unmut aller Anwesenden den gesamten Text mit oder gar vorsagen könnte....

Mir fehlt die Zeit, in der ich von der Schule nach hause kam und anstelle der Hausaufgaben einen Film geschaut habe. In den frühen 90ern, im Zeitalter der VHS (oh möge mein Grabstein die Form einer VHS bekommen) schaute mein Vater manchmal am Nachmittag, nach der Nachtschicht einen Film, den er am Vorabend bspw. aufgezeichnet hatte. Das waren noch Zeiten. Gebt mir einen Film aus den 80ern/90ern und ich zähle Euch den ganzen sogenannten top billed Cast auf! Teilweise gar mit Regisseur, Komponist und Erscheinungsjahr. Ja, ich war ein echter Filmfreak.
Heute Nachmittag habe ich frei. Ich muss erst später in Zürich sein, um noch zu unterrichten. Daher nehme ich mir die Zeit, und schreibe ein wenig.
Und wieder bin ich vom Kurs abgekommen. Gut bin ich nicht Pilotin eines Raumkreuzers. Wir würden irgendwo in einem anderen Sonnensystem herum schweben - ohne eine Chance, je wieder zurück zu finden.

Wie dem auch sei, auf Regen folgt Sonnenschein. So auch gestern.

Sagte eine meiner Studentinnen zu mir, sie liebe meinen Unterrichtsstil. Man spüre meine Passion. Ihr gefalle zudem, wie ich es schaffe, alle TN zu aktivieren, wenn auch ganz subtil.
Da sie selbst Ausbildnerin hat, ehren mich diese Worte natürlich sehr.
Als mein gebrochenes Ego diese Worte gehört hat, blinzelte es erst ungläubig, erhob sich dann aus der Gosse, in der es eben noch heulend und saufend und sich überlegend, ob es nicht an der Zeit wäre, mit dem Konsum von irgendwelchen Drogen anzufangen, gelegen hatte, rückte sich den Anzug zurecht und stolzierte erhobenen Hauptes davon - um sich eine und frische Kleidung zu gönnen. Top gestylt kam es dann wieder zurück und grinste mich an.

Wenn es einem noch so beschissen geht, dann können ein paar wohlwollende Worte wie Sonnenstrahlen wirken, welche die trübe Wolkendecke durchbrechen.

Dazu sage ich ein weiteres Mal nur:


Donnerstag, 12. April 2018

Von Negativität überschattet

Seid gegrüsst, oh meine Leser.
Was soll's denn heute sein? Hm? Hier folgt ein recht depressiver Eintrag, der sich nur im Aggregatzustand der wahrhaften und unverfälschten depressiven Stimmung so wahr schildern lässt. Daher habe ich ihn, während ich in besagtem Zustand weilte, alle Zeilen in mein getreues iPhone getippt.
Ja, oh meine Leser, genau wie Ihr, dachte auch ich, die Tage der Verderbnis wären gezählt. Mitnichten. Die Verderbnis holt uns immer ein. Egal wie weit weg wir gehen oder wie euphorisch wir grade sind... C'est la vie (de Navi).

Wie kann es sein, dass negative Ereignisse alle positiven überschatten?
99x Positives und man erfällt in den Status der Manie. Dann kommt nur ein negatives Ereignis dazu und das wars. Die Manie und Euphorie steigen gemeinsam auf den Dachboden, holen ihre Koffersets runter und beginnen zu packen. Ehe man sich's versieht sind die Schränke leer geräumt. Ein paar Kleiderbügel baumeln noch darin. Ein paar herrenlose Socken liegen noch herum. Manie und Euphorie sind bereits nicht mehr da. Sie sind zusammen abgezogen. Sie sind verreist. Machen Urlaub. Sitzen im Flieger und fliegen der Sonne entgegen. Irgendwann werden sie zurückkommen. Das tun sie immer. Man weiss nur nie, wann und in welcher Form und wieso sie zurückkommen werden. Jetzt sind sie weg!
Vor der Tür steht bereits die Depression. Auch wenn du sie nicht rein lässt, vergiftet sie die Luft, die du einatmest. Der Sauerstoff verwandelt sich in Suizidgedanken. Du hinterfragst dich, was das Alles denn für einen Sinn hat? Du ziehst ernsthaft in Erwägung just in dem Moment alles hinzuschmeissen, nach hause zu gehen und dich einer Razorblade Salvation hinzugeben, zu der du nicht mal zu Glanzzeiten als Cutter im Stande gewesen wärst.
Du reflektierst. Was war schief gegangen? Was hast du falsch gemacht. Lag es an dir? Natürlich.
Dunkle Wolken durchziehen den eben noch strahlend blauen Himmel deiner Stimmung. Die Stimmung ist nicht im Keller. Sie ist weitaus tiefer. Eingesargt. Begraben.
Selbstzweifel überschatten dein Riesenego.
Du bist nicht gut in deinem Job! Dann hörst du Craig Toomys Vater „die Langoliers holen dich!“ "Wenn du faul bist in deinem Job, dann werden dich die Langoliers holen!"
Waren King‘s Langoliers ein Sinnbild für Depression und Suizidgedanken?
Dein iPhone spielt NEW DIVIDE von Linkin Park. Deine Bose QC35 leiten die Musik in deine Ohren. Die Stimmung ist unter Null. Sollst du es Chester Bennington gleichtun?
Besorg dir einen Strick Alte!
Aussteigen kannst du immer.
Dann wieder dieses „grosse Mitleid mit den Menschen“, wie mein Droog es so adäquat bezeichnete.
Ich könnte heulen. Alles scheint so aussichtslos. Ich bin des Kämpfend überdrüssig und ersäufe mein kaputtes Ich heute in der Badewanne. Hah! Ich besitze aber keine. Dafür aber hat meine Penthousewohnung wunderbare stabile hölzerne Dachbalken. Da einen Strick rüberwerfen und irgendein Putztrupo darf meine Exkremente aufwischen. Wenn man sich erhängen will, sollte man Tage zuvor nichts mehr essen und trinken, dann umgeht man die Darmentleerung. Der Putztrupp wirds einem danken.
Hätte ich das angeben sollen, wenn immer ich über Zukunftsaussichten berichten sollte? Hätte bestimmt für Aufsehen gesorgt. Hahaha in Schulkameradenbüchern bspw.:
Das möchte ich werden: Eine Leiche, die vom Ende eines um ihren Hals gelegten Strickes baumelt.
Hach, das amüsiert mich. Ich male mir aus, wie das bei den Eltern für Empörung oder Besorgnis gesorgt hätte. Wunderbar! Ein Inferno hätte sich ausgebreitet.

Schöne neue Welt, Du kannst mich mal. Die Depression macht Jack Torrance alle Ehre und schlägt meine Tür mit einer Axt ein. Ich unternehme nichts dagegen. Soll sie moch übermannen. Ich hab genug gekämpft.
Zu sagen bleibt nur noch eines: Hello Darkness my old friend... 



11:55 Uhr


Update: 16:25 Uhr
Alles war nur ein grand canyon grosses Missverständnis. Mein Ego ist da und ich lach mein psychisch labiles Ich aus!
Wie kann man wegen nichts, dem grossen Schöpfer gegenübertreten wollen?!

Habe von einer meiner TN ein grosses Kompliment bekommen. Sie ist selbst Trainerin und beobachtet andere KL natürlich. Sie meinte, sie liebt meinen Unterrichtsstil. Erfrischend, abwechselungsreich und vorallem lehrreich. Sie spüre meine Passion. <3

Mein Ego ist zurück! Der Dämpfer hat ihm aber gut getan und ich werde mein Tun vortan reflektieren. Denn, der Weg zur verdammten nochmal besten Deutschlehrerin der Schweiz ist weit. Gott, ist der weit.

Hallo, schöne neue Welt.
Es geht mir gut.

... und wenn es einem so prächtig geht, dass irgendwie alles scheissegal ist, passt wirklich nur dieser Song -_^

Freitag, 6. April 2018

Updates / Ein Gesicht in der Menge

EMINEM feat. Rihanna - Love the way you lie
Wer kennt das nicht, oh meine Leser? Menschen, mit denen man früher mal zu tun hatte, die dann aus dem Leben verschwunden sind und plötzlich sind sie wieder da. Diese Menschen sind die besten!

Schrieb mich doch eine Person an, der ich damals aufgrund einer unbedachten Äusserung ihrerseits gezwungen war, den Rücken zu kehren. Eine Entschuldigung formulierte sie. Schlägt man ein Lexikon auf (gibt es heute noch welche?) findet man bei nachtragend ein Bild von mir vor.
EMINEM - Mockingbird
Dennoch! schrieb ich, lass uns das vergessen. Schliesslich gibt es ja dieses Sprichwort oder besser der Sprichworte zwei:

"Sinne nicht über Vergangenes,
denn es ist schwer,
verschüttetes Wasser wieder
einzusammeln."

"Sinne nicht über Vergangenes.
Dem Kommenden wende dich zu."

und so kam es, dass wir wieder miteinander sprachen, als wäre nie etwas zwischen uns gestanden. Ich  freue mich darüber, dass sie mich angeschrieben hat, denn wir hatten wahrlich witzige Stunden verbracht! Da fällt mir ein, dass ich noch einen gehässigen Blogeintrag löschen bzw. abändern muss. 
Menace Evasions - Esa Cosa (Snow White Soundtrack)

Heute kommentierte ein Gesicht aus vergangenen radissonschen Tagen einen Beitrag von mir auf Facebook. Ich schrieb dieser getreuen Seele gleich und wir unterhielten uns ein wenig. Dabei ist mir, eurer werten Erzählerin, oh meine Leser, aufgefallen, dass ich mich immer mit destruktiv eingestellten Menschen verstehe. Haha.
Vielleicht sind jene menschlichen Wesen aber nicht destruktiv sondern einfach sie selbst? Vielleicht ist unsere Umwelt destruktiv? Dieses ganze scheinheilige Verhalten ist ohnehin zu kotzen. Aber ich habe mich immerschon mit den Arbeitskollegen gut verstanden, die meine Meinung teilten und sich nicht scheuten, ihre Meinung zu sagen. Outspoken. Offen. Direkt. 
Morgen treffe ich mich beispielsweise mit einem radissonschen Veteranen. Was bin ich sämtlichen Gottheiten, welche dafür in der Verantwortung stehen, dankbar, dass sie und ich während der gleichen Epoche an jenem Ort gearbeitet hatten! Ohne sie wären meine Arbeitstage von Düsterniss überschattet gewesen. Das waren sie ohnehin. Aber die Unterhaltungen mit jener Person in der Pantry waren der Lichtblick eines jeden Arbeitstages. 
BeForU - DIVE (Wasabi Soundtrack)

Sicher bin ich mir nicht, aber ich denke, meinen Droog habe ich schon einmal erwähnt. Sie und ich waren best friends während unserer Gothic-Ära. Irgendwann haben wir uns aufgrund eines infantilen Streits aus den Augen verloren. Und dank meiner Tätigkeit bei OFF haben wir uns wieder gefunden. Oh wie es mich grämt, dies zu gestehen! Immerhin zwei gute Dinge kann ich OFF abgewinnen! Meinen Droog und Fritto! Ansonsten ist der ganze verkommene Verein fürn Arsch. Jemand sollte ihn dem Erdboden gleichmachen. Ich habe absichtlich davon abgesehen, zu schreiben, man sollte den ganzen verdammten Laden in die Luft sprengen, wie damals Sarah Connor, John Connor und der Terminator Cyberdyne Systems in die Luft gejagt hatten. (Terminator II - Judgement Day)
Mika Nakashima - My Medicine (Nana Soundtrack)
Gott, was liebe ich diese Filme aus den 80ern und 90ern. Damals hatten sich die Damen und Herren Hollywood noch Mühe gegeben, wahre Meisterwerke an Filmen zu produzieren. Heute hingegen bedient man sich Greenscreen. In meinen Augen völlig fürn Arsch. 
Jedenfalls sind mein Droog und ich wieder die good old Droogs, die wir damals waren - nur dass wir keine Bilder für HOPES END mehr stellen, für das wir uns als Leichen zurechtgemacht und fotografiert hatten. Hach, war das ein Spass! Nie werde ich die Kommentare vergessen, die wir für unsere Kunst ernteten. Beim einzigen Bild, welches echt war. Mit echtem Blut. Mit echten Wunden (ja wir waren ein wenig verstört) meinte der Pöbel, wie billig das gemacht sei. Bei den gestellten Bildern hingegen war Genosse Gesellschaft entsetzt!
Ich erinnere mich an den einen Arbeitgeber in Bern: Als Bildschirmschoner hatte ich die Bilder von Projekt HOPES END. Zugegeben, aus heutiger Sicht war das schon leicht krank. Absonderlich. Sonderbar. Merkwürdig. Gestört. Verhaltensauffälig... Jedenfalls meinte mein Chef, Genosse U. damals, ich möchte die Bilder entfernen. Wieso fragte ich - gekränkt in meinen künstlerischen Schaffen. Man möchte keine Leichenbilder sehen. Was wenn ein Kunde das sehen würde. Wir sassen in einem Büro, in dem NIE ein Kunde - lediglich die Freunde (und Menschen, die der Chef als solche bezeichnete, aber die keine waren) ein und aus gingen. So entflammte eine Diskussion über Kunst. 
Mika Nakashima - Glamorous Sky (Nana Soundtrack)
Genosse U. verlangte energisch die Entfernung meines Bildschirmschoners. Ich, die ich ein wandelndes Sammelsurium an Filmzitaten bin, brachte eines aus Scream: Kunst imitiert Leben, das Kunst imitiert. Projekt HOPES END sei Kunst und bleibe an Ort und Stelle. Welche Frechheiten ich mir damals schon rausgenommen hatte, erstaunen mich heute teilweise erheblich. Dennoch! Ich stand ein für mein Wesen. Projekt HOPES END blieb bestehen als Bildschirmschoner, bis ich ihm dann irgendwann überdrüssig wurde. Mein Dickschädel hatte gesiegt! Der Sieg ist mein, schrie er!
Trapnest (eigentlich 伊藤由奈)- Journey (Nana Soundtrack)

Dann gibt es Menschen, die man immer lieben wird, egal, ob sie sich je wieder melden oder nicht. Und Menschen, die man nicht mehr sehen will. Wo man den Kontakt vehement abgebrochen hat und über deren Verlust man nicht wirklich traurig ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich erstaunlich schnell an eine neue Situation. So geschehen, als ich mich von meiner quasi besten Freundin abwenden musste, mit der ich bereits in der Primarschule befreundet war. Seither habe ich sie nie mehr gesehen. Sollten sich unsere Wege je wieder kreuzen, werde ich sie grüssen, schätze ich. Mehr aber nicht. Sie verfügt noch immer über ein Pferd, welches mal mein Eigen war. Das Pferd vermisse ich schrecklich. Die ehemalige Freundin jedoch nicht. Ist es nicht erstaunlich, wie sich ein Charakter dergestalt negativ entwickeln kann?




Es geht mir gut.

Ich sitze hier, nicht in der Korova Milchbar, keine Molokko Plus mit Messern drin trinkend, dafür gibt es ein CHOPFAB. iTunes spielt die Playlist powerplay, auf der sämtliche Songs enthalten sind, die ich über einen gewissen Zeitraum eben powerplay (oder auf repeat) gehört habe.
Just in diesem Moment eines Frühlingsbastards läuft:

 
Cradle of Filth - Her Ghost in the Fog

Cradle of Filth ist eine der wenigen Bands, die es zusammen mit meinem BlackMetal-Ich ins hier und jetzt geschafft haben. Gewissen Bands und Songs wird man nie überdrüssig.

Hach, während dem ich nach dem Video gesucht und es eingebettet habe, war der Song zu Ende und jetzt läuft das pure Gegenteil: Q Lazarus - Goodbye Horses. Dieser Song dürfte jedem aus Das Schweigen der Lämmer bekannt sein.

Wie dem auch sei, oh meine Brüder, ich bin mal wieder abgeschweift, wie man das ja von mir kennt. Entschuldige er/sie/es das bitte.
Draussen scheint die Sonne. Ein wunderbarer Frühlingsbastard. Balkonien grünt - aktuell hauptsächlich durch meine Kräuter und einen kleinen Lavendel. Es kömmt dann aber noch mehr.

Während ich mich dem Abschweifen hingegeben habe, ist mir doch tatsächlich empfallen, weshalb ich diesen Eintrag zu schreiben begonnen hatte. Sehr aussagekräftig ist der Titel ja nicht, denn ganz ehrlich, oh meine Brüder, VIELES muss oder sollte einfach mal gesagt werden!

Oh meine Brüder, eben ist es mir wieder eingefallen! iTunes spielt einen der chilligsten Songs überhaupt! America - A horse with no name
Ich wollte Euch, oh meine getreuen Leser, über mein derzeitiges Leben informieren. Im Jahr 2018 sagt man dazu ja "updaten".

Aktuell lese ich seit exakt 13 Jahren mal wieder Clockwork Orange von Burgess. Mir wird schlecht, bei dem Gedanken, dass ich meine Ausbildung zur Buchhändlerin vor 15 Jahren angefangen und vor 12 abgeschlossten hatte. Tempus fugit weidli!
Damals sollten wir ein Buch aus der Literaturepoche Moderne Klassiker lesen und natürlich fiel meine Wahl auf Clockwork Orange. Was waren mein Droog und ich verliebt in dieses Buch! Mein Droog kaufte sich gar eine Melone! Simon & Garfunkel - The Sound of Silence
Jedenfalls ist das ganze Buch in Nadsat geschrieben und als ich feststellte, dass ich des Nadsat noch immer mächtig bin, musste ich lachen und fast hätte ich mich dazu hinreissen lassen, ein kleines Bisschen Nadsat in diesen Eintrag einfliessen zu lassen, oh meine Leser. Aber nur fast.

Eben habe ich den Blogtitel angepasst. Denn es geht mir gut!

Seit ich ja meiner Stellung und meines Amtes bei OFF enthoben wurde, kann ich mich ganz dem Unterrichten der deutschen Sprache hingeben und es geht mir einfach gut!
Ich unterrichte, was mir liegt. Was ich kann. Ich unterrichte das Gebiet, auf dem ich immer schon einsame spitze war! Ich darf Deutsch unterrichten!
Jeden Tag gehe ich mit Freude zur Arbeit. Teilweise werde ich dafür bezahlt den Pennywise - nur nicht so horroshow brutalo - zu spielen. Also den Clown. Ich scherze herum und entertaine meine Gruppe. Je nach Kurs werde ich fürs Sprechen bezahlt. Ein Konversationskurs ist eine feine Sache, oh meine Brüder. Dee Snider - Inconclusion (Strangeland Soundtrack)
Kürzlich, während dem ich die Modalverben anhand Beispielen aus Eli Roth' The green Inferno erklärt hatte, kam mir der Gedanke, dass ich gar als Sektenguru taugen würde. Ich kann erzählen, was ich will. Ich kann Beispiele bringen, die ich für angemessen halte. Ich bin frei in meiner Kreativität. Wenn es angebracht ist, lernen meine TN etwas über Stephen King, Buch- und Filmklassiker und die Luftfahrt, sind meine Beispielsätze doch durchzogen davon. Beim Thema Wasser komme ich bspw. nicht umhin den Weissen Hai von Bentley zu erwähnen. Macht mich das zum Freak? Vielleicht.

Wie dem auch sei. Alice Cooper - I am the Future (Class of 1984 Soundtrack)
Bald werde ich jeden Freitag und Samstag an der ZHAW verbringen um den Weg für meine Zukunft zu ebnen. Aktuell habe ich bei 4 Hotels Offerten eingeholt, denn ich werde den Teufel tun und am Freitag nach hause reisen, oh meine Brüder. Fast zwei Jahre lang habe ich diese 4 Stunden Weg auf mich genommen, um zu einem undankbaren Job zu fahren. Um eine undankbare Arbeit in einer Firma auszuüben, welche der modernen Sklaverei frönt, oh meine Leser. Nie wieder! Lordi - Would you love a monster man
Nach dem ich mittels Intrige einer frustrierten Eidechse mit getrübter Selbstwarnehmung aus der Firma gemobbt (und dann eine Abfindung wegen missbräuchlicher Kündigung erhalten hatte) wurde, sagte ich, ich würde in den kommenden 5 Jahren nie wieder nach Winterthur reisen. Tja, so kanns gehen.
Skid Row - 18 and life (scheisse, was liebe ich doch diesen 80er/90er Rock!)
Nach einem regen Briefwechsel (als ob! Wir leben im Jahr 2018, oh meine Leser - es waren E-Mails) mit meinem künftigen Arbeitgeber in Seoul oder Tokyo musste ich in den sauren Apfel beissen und mich an der ZHAW einschreiben. Ohne jenen Abschluss, kein Job im Ausland.

Dieser Eintrag ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Verfügt weder über den altbekannten roten Faden noch über jegliche Art von Struktur.
EMINEM - Not Afraid

Ich werde hier schliessen, mit den Worten, dass es mir in meinem ganzen bisherigen Leben noch nie so verdammt gut gegangen ist, wie zum gegenwärtigen Zeitpunkt!
Wenn man die Hölle gesehen, in ihr gearbeitet und sie dann verlassen hat, scheint überhaupt ALLES wie das Paradies auf Erden!
Ja, oh meine Leser, ich habe die Hölle und auch einen möchtegern-Teufel gesehen. Aber über Eidechse werde ich auf meinem Stories-Blog noch schreiben. ^^

Sagen möchte ich auch noch, dass ich nun seit April wieder regelmässig Japanisch lerne. Natürlich habe ich wieder (etwa zum 37x mal) von vorne angefangen.
Und es läuft gut. Habe ein neues Lehrmittel entdeckt, mit dem Lernen die reinste Freude ist!
In dem Sinne, oh meine Leser, ich riech Euch später
EMINEM - No Love